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Wheaty – Vegane Wurst mit Tradition

„Wheat“ ist das englische Wort für „Weizen“. Bei Wheaty handelt es sich um die auf Weizen basierende Produktlinie des Herstellers Topas. Die Palette ist groß und reicht von veganen Aufschnitten über Würste, Bratstücke, Pfannengerichte und Snacks bis zum Dönerkegel für die Großküche.

Seinen Sitz hat der Hersteller am Fuß der mittleren Schwäbischen Alb in Mössingen bei Tübingen. Gegründet wurde Topas im Jahr 1993. Damals war vegan noch eine Seltenheit, man sprach von „strengen Vegetariern“ und so etwas wie pflanzenbasierte Wurst galt als exotisch. Seither wächst das Sortiment stetig. Und auch die Beliebtheit steigt, fast jeder, der sich mit pflanzlicher Ernährung beschäftigt, kennt Wheaty.

Der Wheaty-Rohstoff: Seitan

Wheaty

Wheaty Erfinder und Pionier Klaus Gaiser

Der Rohstoff, aus dem die pflanzliche Wurst hergestellt ist, Weizeneiweiß, ist vielen auch unter dem Namen Seitan bekannt. Der daraus bestehende Teig wird so lange immer wieder gespült, bis keine Stärke mehr darin enthalten ist. Es entsteht eine zähe Masse, die sich perfekt weiterverarbeiten und mit den verschiedensten Würzungen versehen lässt.

Topas Gründer und Wheaty Erfinder Klaus Gaiser wollte unbedingt pflanzlichen Aufschnitt mit Geschmack herstellen. Mit Seitan hatte er die perfekte Grundlage für seine Versuche gefunden. Die Herstellung hatte der Japanologe und Sinologe zusammen mit der Tofuproduktion direkt vor Ort im Ursprungsland Japan vom Meister gelernt. Im ersten Jahr seines Unternehmens brachten er und seine Frau Sanni Ikola-Gaiser Bauernknacker, Kasseler sowie den ersten Aufschnitt auf den Markt. Heute ist Wheaty einer der größten Seitanlieferanten in Europa. Eine Erfolgsgeschichte, die Ihresgleichen sucht.

Zu den beliebtesten Produkten aus der Wheaty-Produktion zählen heute unter anderem die Rauchscheiben „Vom Rauch“, die Grillschnecke, die Spacebars und die Chorizo. Und auch im Ausland hat Klaus Gaiser Erfolg: In Frankreich ist beispielsweise die scharfe Merquez, die an eine nordafrikanische Lammhack-Spezialität erinnern soll, ein echter Verkaufsschlager.

Traditionelle Herstellung bei Wheaty

Wheaty

Virginia Steak von Wheaty im Gemüsebett

Hergestellt werden die Wheaty-Produkte übrigens ganz traditionell mit Hilfe eines Kutters, der auch in der Wurstproduktion von Metzgern zum Einsatz kommt. Darin werden die Zutaten zerkleinert und vermengt, bevor sie in die Pelle aus Viskose gefüllt und verpackt werden. Zum Einsatz kommen ausschließlich qualitativ hochwertige Rohstoffe aus kontrolliertem, vorwiegend biologischem Anbau. Besonderen Wert wird darauf gelegt, dass nichts gentechnisch verändert wurde. Die Herkunft der Produkte ist jederzeit zurück verfolgbar, man setzt auf Nachhaltigkeit.

Heute besteht das Wheaty Team aus rund 100 Mitarbeitern, darunter Köche, Produktforscher und sogar ehemalige Metzger. 2014 betrug der Umsatz 8,95 Millionen Euro (Statista). Die Entwicklung der Produkte betreibt Klaus Gaiser auch heute noch persönlich. Inzwischen wird nicht nur ins Europäische Ausland sondern sogar nach Übersee exportiert.

Besonders wichtig ist den Seitanmachern, dass es der Wurst nicht an herzhaftem Geschmack und Biss fehlt. Täglich entstehen neue Kompositionen. Auf der Wheaty Homepage werden dazu tolle Rezepte präsentiert, wir haben mal unser Lieblingsrezept herausgepickt. Es ist wirklich superlecker und passt gut zur Jahreszeit.

Spargel in einer Hülle vom Rauch

Zutaten für vier Portionen

Zubereitung

Wheaty

Spargel in einer Hülle vom Rauch

Zuerst den Spargel schälen und in etwas Flüssigkeit mit Salz und Zitrone garen.

Die Sojamilch zusammen mit dem Öl zum Kochen bringen. 2-3 EL Mehl und einen Schuss Sojamilch zusammen mit dem Teelöffel Currypulver anrühren und in der warmen Sojamilch-Öl-Mischung unterrühren. Aufkochen lassen und anschließend mit der Gemüsebrühe und etwas abgeriebener Schale von den beiden Zitrusfrüchten abschmecken.

Die Kartoffeln mit der Schale in Kümmelwasser kochen. Den fertigen Spargel in Portionen aufteilen, mit den Veganslices „Vom Rauch“ umwickeln und mit den Zahnstochern fixieren.

Die Soja Currysauce darüber gießen und mit frischer Petersilie dekorieren. Zusammen mit den Kartoffeln servieren.

Dazu passt hervorragend ein schöner Apfelsekt.

Guten Appetit.

Hier geht es zu unserem Wheaty-Sortiment.


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