Victoria van Violence

Ein Interview mit Victoria van Violence

Victoria van Violence hat gerade ihr Germanistik- und Anglistikstudium beendet, hat mit „Vicious Circle Antifashion“ ein eigenes Modelabel gegründet und ist erfolgreiche Bloggerin auf victoriavanviolence.com. In ihrem Blog schreibt sie über Themen, die sie bewegen und faszinieren – Veganismus, Tierschutz, Flüchtlingskrise, geschlechtliche Gleichberechtigung und viele weitere aktuelle soziale Themen.

Sie fällt uns sofort ins Auge, als sie mit ihren leuchtend grünen Haaren das Oh la la in Berlin betritt. Im Laufe des Nachmittages stellt sich schnell heraus, dass sich hinter der auffälligen Haarfarbe eine wahnsinnig interessante und spannende Frau steckt, die viel zu sagen hat. 

Lest in unserem exklusiven Interview, warum sie sich für die vegane Lebensweise entschieden hat und was sie unseren Lesern mitgeben möchte. 

Victoria van Violence im Interview mit fooodz

fooodz: Wann bist Du das erste Mal mit dem Thema „Veganismus“ in Berührung gekommen?

Victoria van Violence: Das erste Mal richtig in Berührung gekommen bin ich damit vor 4 oder 5 Jahren. Ich wusste schon vorher, dass es das gibt, aber dachte immer: „Nee, vegan könnte ich nie werden, ich könnte niemals auf Käse verzichten.“ Als ich mich dann mal wirklich damit befasst habe, wurde ich dann auch sofort vegan, das ging plötzlich ganz schnell. 

fooodz: Für uns war es so, dass wir uns mit einschlägigen Videos und Berichten beschäftigt haben und es schließlich keine andere Möglichkeit mehr gab, als vegan zu leben. War es bei dir ähnlich?

Victoria van Violence: Ja, es war wirklich genau so. Küken werden geschreddert, das war für mich völlig neu, das wusste ich nicht. Es sind einfach so viele Dinge, die mir so vorher nicht bewusst waren! Dass Kälbchen von ihren Müttern getrennt werden, damit man sie melken kann, klingt logisch, war aber nie in meinem Kopf präsent. Ich habe eine Freundin, die vegan lebt und die hat mir etwas zu diesen Themen erzählt. Diese Gedanken begannen in meinem Kopf zu arbeiten und so kam eins zum anderen. 

fooodz: Wenn man Dich in den Medien verfolgt, fällt auf, dass Veganismus für Dich nicht nur eine Ernährungsform ist, sondern sich auf viele Bereiche Deines Lebens ausgeweitet hat. Auf welche genau?

Victoria van Violence: Auf alle Bereiche! Ich kaufe kein Leder, keine Seide, keine Wolle. Ich kaufe nichts tierisches und ich konsumiere nichts tierisches. Da schließe ich auch Kosmetikprodukte, Putzmittel, Waschmittel, Duschgel, Schminke, alles mit ein.

Bei mir geht es so weit, dass ich versuche, meinen Lebensstil so zu verändern, dass ich keine an Tieren getesteten Medikamente zu mir nehme, was in der Praxis manchmal ein bisschen schwierig ist. Aber man kann die Medikamente bewusst kaufen: Es gibt Firmen wie Bayer, die machen Tierversuche. Es gibt bestimmte Wirkstoffe, die gibt’s schon lange, wie etwa in Aspirin oder Ibuprofen. Da gibt es Firmen, die nur die Tabletten herstellen, selber keine Versuche machen, sie stellen einfach nur den Wirkstoff in Tablettenform her. Auch Ärzte gegen Tierversuche empfehlen das.

fooodz: Ist Veganismus Deiner Meinung nach nur ein Trend oder glaubst Du, dass sich diese Lebens- und Ernährungsweise konsequent durchsetzen wird?

Victoria van Violence: Ich habe meine Abschlussarbeit zu diesem Thema geschrieben! Obwohl ich Germanistik und Anglistik studiere, habe ich es trotzdem geschafft, über Tierrechte schreiben zu können, weil ich es geschickt verpackt habe (lacht).

Da habe ich mich mit der Thematik auch wissenschaftlich beschäftigt, und bin zu dem Schluss gekommen, dass es kein Trend ist. Pythagoras war Vegetarier, die erste richtige Vegetarierbewegung in England entstand im 18. Jh., dort wurden auch die ersten Tierschutzorganisationen gegründet. Die Leute fingen wirklich an, sich aktiv damit zu beschäftigen und zu fragen: Wie kann man Tiere schützen?

Es ist aber auch eine Frage der Epoche. Wir leben in einer anderen Zeit, haben viel mehr Möglichkeiten und Informationen zur Verfügung, um uns über Dinge Gedanken zu machen. Wir haben die Möglichkeit, auf Ersatzprodukte zurückzugreifen, was vor 50 oder 100 Jahren noch gar nicht der Fall war. Damals war es zum Beispiel schwierig Soja in Deutschland zu verarbeiten. Die Globalisierung spielt da natürlich auch eine große Rolle, und ich glaube, es ist kein Trend, sondern ein Wandel, der stattfindet. Es verändert sich etwas, wir verändern uns, Veganismus wird zum Thema.

Wenn sogar große Wursthersteller anfangen, vegan/vegetarisch zu produzieren, dann ist es eindeutig kein Trend mehr, sondern in der Mitte der Gesellschaft angekommen – und das geht dann auch so schnell nicht mehr weg. 

fooodz: Du hast Dir vorgenommen, Dich noch mehr im Tierschutz zu engagieren: letztes Jahr warst Du z. B. in Ungarn und hast dort auf Straßenhunde aufmerksam gemacht. Was genau sind Deine Pläne für dieses Jahr, oder hast Du einen konkreten Reiseplan?

Victoria van Violence: Einen Reiseplan hab ich noch nicht, das ist auch ein bisschen schwierig, weil man immer gucken muss, was möglich ist. Viele Organisationen sind sehr streng in ihren Abläufen und haben zu wenig Personal. Da ist es schwierig, wenn jemand von außen reinkommt und sich das einfach mal angucken will. Die Menschen müssen arbeiten, die Tiere retten, und ich möchte da niemanden aufhalten oder stören.

Was ich auf jeden Fall thematisieren werde sind Gnadenhöfe. Ich möchte gerne mehr Gnadenhöfe besuchen, um das Thema mehr in den Fokus zu rücken. „Hof Butenland“ ist ein Bespiel, da möchte ich gerne hin und mir das anschauen. Ich kann mir auch vorstellen da drei Wochen zu bleiben und zu helfen. Stall ausmisten, Kühe füttern, …Kühe streicheln (lacht)!

Ins Ausland würde ich auch gerne, ich möchte nochmal nach Ungarn zu PCAS im Sommer. Von denen weiß ich, dass sie auf jeden Fall Hilfe brauchen. Da kann man auch zwei Wochen bleiben und mithelfen.

Ich habe vor Kurzem einen Aufruf gestartet und meine Follower nach interessanten Vereinen und Organisationen rund um den Tierschutz gefragt. Das Feedback war unglaublich! Ich musste mich erst mal durchwühlen und gucken, was konkret umsetzbar wäre. Mit dem Tierheim Berlin mache ich ziemlich viel, ich sammle oft Spenden oder mache auf Aktionen aufmerksam.

Dieses Jahr möchte ich auf jeden Fall noch mehr aktiv helfen.

Victorias Klamottenlabel: Vicious Circle Anti-Fashion

fooodz: Du hast Dein eigenes Klamottenlabel, „Vicious Circle Anti-Fashion“. Mit Sicherheit handelt es sich hier um vegane Kleidung, oder? Erzähl doch mal, worum es sich dabei genau handelt, wie Du darauf gekommen bist und was für Kleidung ihr genau herstellt.

Victoria van Violence: Ich habe seit 2014 mein eigenes Klamottenlabel. Ich wollte schon immer etwas in diese Richtung machen. Mein Fachabitur habe ich an einer Modeschule gemacht, war also schon in Berührung mit den Prozessen rund um die Herstellung von Mode. „Vicious Circle Anti-Fashion“ beschränkt sich momentan noch auf  bedruckte T-Shirts. Ich trage gerne eine Message auf meinen Klamotten – auch das was ich denke – damit es viele Leute sehen. Ich kann mich im Zuge dessen selbst verwirklichen: das, was ich gerne sehen möchte oder haben möchte oder machen möchte, kann ich umsetzen und in die Welt rausschicken.

Für mich ist außerdem ganz wichtig, dass die Kleidung fair gehandelt wird und Bioqualität hat – und die Drucke sind selbstverständlich vegan. Ich finde, solchen Sachen müssen mehr auf dem Markt platziert werden. Wir werden in Zukunft noch weitere Bereiche abdecken, aber es ist wahnsinnig schwierig, mit so hohen Standards zu produzieren, bzw. Produkte zu finden, die man auch weitervertreiben kann.

Das Label ist auf jeden Fall mein Baby. (lacht) 

fooodz: Was sind das für Messages, die Du auf Deine Shirts druckst?

Victoria van Violence: Zum einen geht es natürlich um den Veganismus und „equality“, die Gleichberechtigung zwischen Mensch und Tier, das ist für mich ein wichtiges Thema. Auf einem meiner Shirts wird diese Aussage auch ganz klar formuliert. Ich habe das Thema auch tätowiert; „animal liberation, human liberation“ ist für mich nicht nur ein Spruch.

Ich bin gegen Rechts – nicht weil ich intolerant bin, sondern weil ich Intoleranz nicht tolerieren kann. Dadurch kommen Menschen ernstlich zu Schaden. Wir werden auch etwas zu Sexismus machen. Alles was in irgendeiner Form mit einer Ungleichbehandlung zu tun hat, möchte ich gern auf meinen Klamotten thematisieren. 

fooodz: Du hast gerade Dein Studium abgeschlossen. Kannst Du das in Deine Arbeit mit einfließen lassen oder hast Du Projekte, in die Du Dein Studium mit einbringen kannst?

Victoria van Violence: Mein Studium fließt nicht konkret mit ein, allerdings schreibe ich natürlich auf meinem Blog. Ich habe das an der Uni gelernt: wie schreibt man einen Text richtig, wie artikuliert man sich richtig, wo guckt man nach, wenn man etwas nicht weiß, im Zweifel lässt man jemanden drüber lesen.

Das sind Dinge, die von Vorteil sind. Ich habe die Fächer auch studiert, weil ich Sprache, Text und Literatur mag. Eigentlich das, was ich jetzt auch mache: ich publiziere in einer bestimmten Form, sei es als Text, Video oder Ähnlichem. Mein Interesse ist das Publizieren, von daher verwurste ich mein Studium schon mit. (lacht)

fooodz: Können wir uns 2016 auf andere Projekte von Dir freuen oder planst Du etwas auf den Markt zu bringen?

Victoria van Violence: Ein Traum für mich wäre eine hochwertige vegane Schuh- und Gürtelkollektion, denn ich finde, die sind noch sehr rar gesät. Vor allem hochwertige Produkte: meistens hat man ein billiges Kunstleder, was nach wenigem Tragen schon kaputt geht, insbesondere Winterschuhe sind eine Katastrophe. Ich bin gerade dabei, mich zu informieren, aber das ist natürlich ein Riesenprojekt – noch ein Traum. 

fooodz: Viele Menschen denken, dass es sehr teuer oder schwierig ist, sich vegan zu ernähren. Wie siehst Du das und woher bekommst Du Deine veganen Lebensmittel?

Victoria van Violence: Es ist nicht teuer, sich vegan zu ernähren! Obst und Gemüse sind, vor allem, wenn man saisonal kauft, nicht teuer, das müsste jeder wissen. Wir gehen ganz normal in den Supermarkt und kaufen dort alltägliche Dinge wie Obst und Gemüse, Nudeln, Kartoffeln, eben alles, was man da findet. In vielen Supermärkten und Discountern findet man günstige vegane Pasten, Aufstriche oder Tofuwürstchen. Wenn wir etwas Spezielles haben möchten, gehen wir auch mal zum veganen Lebensmittelhändler. Ich finde es wichtig, dass man auf die Qualität der Produkte achtet und am Essen nicht spart. Falls man das aber doch möchte oder muss, kann man sich auch günstig vegan und ausgewogen ernähren. Ich kaufe oft Tiefkühl-Obst und Gemüse, z.B. Broccoli, das ist wirklich nicht teuer.

fooodz: Hast Du bestimmte Lieblingsprodukte?

Victoria van Violence: Avocado! Mein „Lieblingsprodukt“ ist Avocado. Da könnte ich nicht drauf verzichten. Mein Lieblingsessen ist Salat. Wenn der richtig gut gemacht ist, geht da nichts drüber! 

fooodz: Wir von fooodz.de haben nicht nur den Shop, sondern jetzt auch einen Blog, um mit Kunden und Interessierten in Austausch zu treten und über Relevantes zum Thema „vegan“ zu berichten. Dabei mussten wir die Erfahrung machen, dass auch negative oder unhöfliche Kommentare auftauchen. Wie gehst Du mit Leuten um, die Dich angreifen und Deinen veganen Lebensstil nicht verstehen (wollen)?

Victoria van Violence: Ich wäge immer etwas ab: es gibt Leute, die aus Unwissenheit kommentieren bzw. weil sie sich mit der Thematik nicht beschäftigt haben. In diesen Fällen kann ich aufklären und in den Dialog treten. Ich finde Diskussionen spannend, auch im Internet, selbst wenn mir viele Leute davon abraten. Ich rede gerne mit Menschen, ich diskutiere gerne, ich tausche mich gern aus!

Es gibt aber auch den Fall, dass Leute einfach nur ihre Wut ablassen. Da kommt es auf meine Stimmung an. Entweder widerlege ich die Aussagen einfach mit Fakten, dann ist meistens Ruhe, oder ich ignoriere sie einfach. Letzteres ist auf jeden Fall besser, aber manchmal kann ich nicht anders und muss etwas antworten. Wenn z.B. zum 5000sten Mal ankommt und sagt „Du isst ja Tofu, dafür werden die Regenwälder abgeholzt“,dann ist das auch Unwissenheit. Solchen Leuten muss man vor Augen führen, dass die Regenwälder eben nur abgeholzt werden, damit sie ihr Steak essen können. Ich spiele den Ball also einfach zurück! 

fooodz: Wie sieht es denn in Deinem engeren Umfeld aus? Gibt es da viele Veganer und ist Veganismus ein zentrales Thema?

Victoria van Violence: Meine Eltern leben seit 2,5 Jahren vegan. Ich hab’ meiner Mami zum Geburtstag das „Vegan for Fit“ Buch geschenkt, dazu einen Korb, in dem alle Lebensmittel drin waren, die man so braucht: z.B. Mandelmus, Zucchini, einen Spiralschneider …

Meine Eltern waren in der Hinsicht schon immer eher offen, sie haben auch mal Tofuwürstchen gekauft anstatt normaler Wurst. Irgendwann haben sie einen klaren Cut gemacht und sind ganz vegan geworden.

Diebos Eltern sind auch ganz offen. Sie haben auch vegane Produkte Zuhause und wenn wir kommen wird sowieso vegan gekocht. Meine Oma kauft aus gesundheitlichen Gründen nur noch Sojamilch. Aber das Beste ist, sogar mein Opa, der dafür eigentlich nicht so zu haben ist, kauft nur noch vegane Wurst! 

fooodz: Also ist es dir schon das ein oder andere mal gelungen, jemanden mit Deinem positiven Lebensstil von der veganen Ernährung zu überzeugen?

Victoria van Violence: Um bei dem Familienaspekt zu bleiben: meine Eltern haben es weitergetragen. Die beste Freundin meiner Mutter ist auch vegan geworden, ihr Mann zu 80%, obwohl sie eigene Tiere haben und sonst selbst geschlachtet haben. Sie haben zu der Sache noch mal eine ganz andere Beziehung, da war der Schritt noch größer, als einfach im Supermarkt andere Produkte zu wählen.

Durch meine Präsenz in der Öffentlichkeit bekomme ich oft Nachrichten, dass ich Menschen einen Anstoß geben konnte oder jemand fragt, wie man am Besten startet. Ich glaube, wenn man das Thema klar kommuniziert, kann man damit auch Leute anstecken, weil es etwas Positives ist. 

Hochzeit bei Victoria van Violence? Nur vegan!

fooodz: Aus gegebenem Anlass: Würdest Du Deine Hochzeit komplett vegan ausrichten?

Victoria van Violence: Wir werden nicht dieses Jahr heiraten, aber wenn es dann soweit ist, wird es nur veganes Essen geben. Ich finde auch, dass man nichts aus Fleisch braucht, weil es so tolle vegane Alternativen gibt. Jeder, der mich kennt, weiß, dass es bei mir kein Fleisch zu erwarten gibt. Alle, mit denen ich befreundet bin, sind da auch ganz offen und ernähren sich oft teilweise vegan. Wenn wir gemeinsam essen gehen, nehmen sie manchmal auch das, was ich gewählt habe… Alle anderen Aspekte der Hochzeit werden natürlich auch vegan! 

fooodz: Hast Du irgendwelche Wünsche für die vegane Welt, einen Anstoß oder abschließende Worte für unsere Leser?

Victoria van Violence: Ich würde mir wünschen, dass Veganer ihr „Schneeflockensyndrom“ ablegen. Ich habe oft das Gefühl, dass viele einzigartig in ihrem veganen Lebensstil sein wollen und ein wenig intolerant anderen Menschen gegenüber auftreten.

Ist man Fleischessern gegenüber sehr aggressiv, schadet das dem Ruf des Veganismus enorm. Auch Leuten gegenüber, die sich aus gesundheitlichen Gründen vegan ernähren, sollte man sich als ethischer Veganer nicht überlegen fühlen, da es für die Tiere keinen Unterschied macht. Ich denke, der Grundgedanke des Veganismus ist die Vermeidung von Tierleid, und jeder Schritt in diese Richtung sollte gewürdigt werden. Den Tieren ist die Intention egal, Hauptsache, sie werden nicht gegessen!

Wenn es jetzt bei Nordsee einen veganen Burger gibt, sollte man sich doch darüber freuen, denn derjenige, der sonst ein Fischbrötchen gegessen hätte, isst jetzt eventuell den veganen Burger. Ob man den auch selber konsumiert, kann ja jeder selbst entscheiden.

Ich wünsche mir also, dass alles ein wenig entspannter und lockerer wird, denn so kommen wir in Zukunft weiter. Anders fährt man gegen die Wand.

fooodz: Danke liebe Victoria, das hätten wir nicht schöner sagen können.

Hier mehr erfahren über Victoria van Violence.


Shoppen & sparen: Du bist neu in unserem Vegan Shop?
Erhalte 10% Neukundenrabatt auf deine erste Bestellung.

Tags:

Kommentieren

Fine foodDemoGood living